D-Link Linux
Wireless HOWTO
Kritik,
Anregungen,
Verbesserungen an Kai
Dziock
www.rizzux.org
Update: 31.10.2006
Treiber für Linux werden von den Herstellern im Allgemeinen nicht bereitgestellt oder supportet. Es gibt aber diverse Anleitungen und Open-Source Treiber für diese Karten.
Diese Treiber
müssen unter Umständen selbst
kompiliert werden.
Voraussetzungen dafür sind zunächst, dass man den Chipsatz
der Karte kennt. Außerdem
braucht man die Kernel-Sources, also den Quellcode des Kernels zur
Kompilierung. Für den Fall, dass kein Linux-Treiber existiert,
kann man auch den Windows-Treiber mithilfe von NDISWrapper
verwenden.
Auflistung der
Chipsätze
der D-Link Wireless-Karten mit Links zu Anleitungen
DWL-G520 und DWL-G650
(Atheros5212/Madwifi-Treiber) mit WPA-PSK ist hier beschrieben
DWL-122 (Prism2/wlan-ng) unter Linux
mit WEP hier
Installation
einer Karte mit NDISWrapper
Verschlüsselung
Kaufempfehlung, Tools & Tipps
Netzwerkeinstellungen
Welcher Treiber
notwendig
ist, richtet sich nach dem Chipsatz der WLAN-Karte, nicht nach dem
Modell und Hersteller wie bei Windows. Entscheidend für den
Treiber ist auch der Unterschied
der
Schnittstelle (USB, PCI, PCMCIA). Falls
diese
Anleitungen nicht reichen, googlet
man am besten
nach Installationsanleitungen,
indem man einfach nur den Chipsatz, die Schnittstelle und
Linux eingibt.
Weiterhin gibt es die Möglichkeit die Windows-Treiber mithilfe von NDISWrapper zu verwenden.
Ab Mandriva LE 2005 wird eine Installation der Windows-Treiber mittels NDISWrapper im Kontrollzentrum angeboten. Dort klickt man auf -> Netzwerk & Internet, dann auf -> Eine Verbindung erstellen und dann auf -> Wireless-Verbindung. Im folgenden Unterpunkt kann man nun -> Einen Windows-Treiber verwenden auswählen. Als nächstes sollte man -> Einen neuen Treiber auswählen anklicken und den auf der Festplatte gespeicherten (entpackten) Treiber (.inf-Datei) aussuchen. Die folgenden Punkte sind dann die Standard Netzwerkeinstellungen.
Der Vorteil beim NDISWrapper-Windows-Treiber ist, dass sich mit jeder Karte die WPA-PSK-Verschlüsselung verwenden lässt.
Man sollte in Erwägung ziehen, die Linux-Distribution auf den neuesten Stand upzudaten, da die meisten Distributoren momentan an der Wireless-Unterstützung arbeiten. Am besten sollte mal dessen Homepage konsultieren.
-->
Links zu HOWTOs und
Tutorials zu
den einzelnen Chipsätzen:
Die Chipsätze unterscheiden sich auch nach der
Hardware-Revision.
Diese
kann man auf dem Adapter selbst ablesen. Auf dem Aufkleber steht eine
h/w Revision oder Version, wie z.B. h/w Ver. A1.
| Ralink
|
http://ralink.rapla.net/ |
| Atheros
|
http://atheros.rapla.net/ |
| Broadcom
|
http://broadcom.rapla.net/ |
| Conexant
|
http://conexant.rapla.net/ |
| Inprocomm
|
http://inprocomm.rapla.net/ |
| Intel
|
http://intel.rapla.net/ |
| Marvell
|
http://marvell.rapla.net/ |
| Realtek
|
http://realtek.rapla.net/ |
| Sis
|
http://sis.rapla.net/ |
| Zydas
|
http://zydas.rapla.net/ |
D-Link spezifische Chipsatzliste mit Links zu
Installationsanleitungen
Texas
Instruments acx100: http://focus.ti.com/general/docs/bcg/bcg...
Installationsschwierigkeit: hoch
DWL-650+
(rev. A, B), DWL-520+
(rev. A, B), DWL-520 (rev. C, D), DWL-650 (rev. C, D), DWL-120+
http://acx100.sourceforge.net/
http://forum.dlink.de/phpbb2/viewtopic.php?t=469
http://www.houseofcraig.net/acx100_howto.php
http://www.joot.com/dave/writings/articles/wireless-linux-howto.shtml
http://ndiswrapper.sourceforge.net/wiki/
Texas
Instruments acx111: http://focus.ti.com/general/docs/bcg/bcgprod...
Installationsschwierigkeit: hoch
DWL-G650+,
DWL-G520+
http://acx100.sourceforge.net/
--> Linux/BSD, dort gibt es auch den acx111 Treiber
http://forum.dlink.de/phpbb2/viewtopic.php?t=469
Intersil/Conexant
PRISM2/2.5/3: http://www.conexant.com/products/entry.jsp?id=884
Installationsschwierigkeit: mittel
DWL-520
(rev. A, B & E), DWL-650
(rev. A - J 3 & P), DWL-120 (rev. D, E & F), DWL-122
(rev. A1)
http://hostap.epitest.fi/
-> hostAP Treiber (nicht für USB-Geräte, wie
DWL-122)
ftp://ftp.linux-wlan.org/pub/linux-wlan-ng/
--> WLAN-NG Treiber
http://www.linux-club.de/viewtopic.php?t=4384
-> DWL-122
http://www.holtmann.org/linux/wlan/
-> DWL-650 auf deutsch
http://ndiswrapper.sourceforge.net/wiki/
Der Treiber
für diese
Karten installiert
sich ab Mandriva 10.1 von selbst! Siehe
hier!
Da gibts auch die restliche Konfiguration.
Intersil/Conexant
PRISM
GT:
Installationsschwierigkeit: mittel
DWL-G120
(rev. A & B), DWL-G650 (rev. A)
http://www.prism54.org
http://ndiswrapper.sourceforge.net/wiki/
Realtek RTL8180L: http://www.realtek.com.tw/products/products1-2.aspx?modelid=2002111
DWL-610,
DWL-510, DWL-520 (rev. D)
http://www.canit.se/~oli/wl/
-->
für
DWL-610
(510)
http://www.realtek.com.tw/downloads/dow...
http://www.xs4all.nl/~bsamwel/dwl-510-on-linux-2.6.html
-> Kernel 2.6.x
http://ndiswrapper.sourceforge.net/wiki/
Atheros
521x: http://www.atheros.com/pt/AR5002GBulletin.htm
AR5001, Atheros
AR5001X+: http://www.atheros.com/pt/ar5001X+.html
Installationsschwierigkeit: mittel
DWL-G520
(rev. B), DWL-G650
(rev. B & C), DWL-AB520, DWL-AB650, DWL-AG650, DWL-AG520,
DWL-G650
(rev.
B2), DWL-AG650
(rev.
B2)
Installation des alten Treibers für Mandrake und Debian hier
beschrieben.
http://madwifi.org/
http://forum.dlink.de/phpbb2/viewtopic.php?t=468
-> Madwifi_ng
Atmel
AT76C5XXx: http://www.atmel.com/dyn/resources/prod_documents/1949S.PDF
DWL-120 (Rev. A - C)
http://vitsch.net/bsd/atuwi/
--> für BSD (also auch MacOS X)
http://at76c503a.berlios.de/devices.html ->
DWL-120
http://atmelwlandriver.sourceforge.net/news.html
Ralink rt2500: http://www.ralinktech.com/prod-2.htm
Installationsschwierigkeit: mittel bis leicht
DWL-G122
http://www.ralinktech.com/supp-1.htm
Installiert sich in Mandriva 2006 automatisch, da bereits im Kernel enthalten. Dann sind lediglich die Netzwerkeinstellungen vorzunehmen: Netzwerkeinstellungen.
ADMTek ADM8211:
http://www.infineon.com/cgi-bin/ifx/portal/...
DWL-520 (rev. C)
http://ndiswrapper.sourceforge.net/wiki/
Tools
& Tipps:
--> Erste
Frage beim Hardwarekauf
für Linux
ist immer, ob es bereits Treiber für das Gerät gibt.
Wie in
der Liste zu sehen, sind hinsichlich der D-Link Geräte
eigentlich
alle mehr oder weniger unter Linux betreibbar. Die beste
Unterstützung unter Linux ist für die DWL-122
(Prism-Chipsatz), DWL-G122 (Ralinks rt2500 Chipsatz) beziehungsweise
die DWL-G520 und DWL-G650
(OHNE Plus, Atheros AR521x-Chisatz) vorhanden. Letztere sind meines
Erachtens auch hinsichtlich der Funktionalität und
Stabilität
die besten Karten. Diese unterstützen auch einen virtuellen Access
Point Modus, siehe auch http://madwifi.org
-->
Die Signalstärke
der
Wirelessverbindung
überprüfen kann man in KDE in der
Kontrolleiste im Net-Applet. Dieses zeigt durch die Anzahl der
aufsteigenden Balken die Signalstärke an.
Die Konfiguration des Netzwerks lässt sich über das
Kontrollzentrum -> Netzwerk & Internet ->
Wireless-Verbindung vornehmen.
-->
Andere Tools
findet
man hier:
http://sourceforge.net/projects/kwifimanager
--> KWifimanager für KDE
http://www.hpl.hp.com/personal/Jean_Tourrilhes/Linux/Tools.html
-->
WLAN-Konfiguration mit Suse 9.1 und PCMCIA-WLAN-Karten
Siehe diesen
Hinweis http://www.cms.hu-berlin.de/dl/netze/wlan/config/suse9.1/index.html
-->
Tipp bei
langsamer DNS-Auflösung:
Falls ein Seitenaufbau im Browser unter Linux (auch mit
Kabelverbindung) mit Kernel 2.6.x sehr
langsam von statten geht, liegt das übrigens nicht an der
Wireless-Karte, sondern an der standardmäßig
eingeschalteten
IPv6-Funktion. Dies bedeutet, dass zunächst ein
IPv6-DNS-Server
gesucht
wird und dann erst ein IPv4. Da aber IPv6 von den wenigsten DNS-Servern
unterstützt wird, dauert die Suche etwas, bis die Verbindung
ein
Time-Out bekommt. Um dies zu unterbinden kann
man in der Datei /etc/modprobe.conf einfach irgendwo diese Zeile
einfügen:
alias net-pf-10 off
nach
einem Reboot
geht die
DNS-Auflösung dann wieder normal schnell.
-->
weiterführende
Linux Links:
http://oob.freeshell.org/nzwireless/LWAP-HOWTO.html
-> Linux als AP
http://www.tldp.org/
Verschlüsselung:
Um eine WPA-(PSK)-Unterstützung
unter Linux (sowohl
802.1x, als
auch 802.11i, also bereits WPA2-fähig) zu nutzen, kann man den
wpa_supplicant
installieren. Dieser funktioniert laut Homepage mit diesen Treibern:
Host
AP driver for Prism2/2.5/3
(development snapshot/v0.2.x)
Linuxant
DriverLoader with Windows NDIS
driver supporting WPA
madwifi
(Atheros ar521x)
ATMEL
AT76C5XXx
Linux
ndiswrapper with Windows NDIS driver
Der
wpa_supplicant in Mandriva 2006 ist leider nur für wlan_ng und
ndiswrapper kompiliert und unterstützt daher nicht den
madwifi-Treiber. Eine
Anleitung zur Installation des
wpa_supplicant für den
Madwifi-Treiber gibt es nach der Madwifi-Installation im direkt
folgenden Abschnitt.
Links
zu WEP-Anleitungen:
http://www.linux-fuer-alle.de/doc_show.php?docid=152&catid=16
http://www.linux-community.de/Neues/story?storyid=14023
Anleitung für DWL-G520 und DWL-G650 (AR5212) und WPA-PSK
(sollte aber durch eine Abänderung der urpmi-Befehle auch auf anderen Distributionen als Mandriva laufen)
(Neu: Mittlerweile habe ich auch debian in die Anleitung integriert!)
Diese
Anleitung sollte mit allen AR52xx Chipsätzen laufen):
Die
Befehle
können einfach markiert und in ein Terminal mittels
drücken
der
mittleren Maustaste oder des Mausrades kopiert werden. Unter (7) ist
auch ein Autostart-Skript zu finden, so dass die Karte automagisch beim
Booten gestartet ist.
Homepage
von
Madwifi:
http://madwifi.org
Mittlerweile gibt es eine neue Version des Treibers: madwifi_ng. Dieser ist allerdings nach meiner Erfahrung noch nicht wirklich stabil. Anleitungen zur Installation von madwifi_ng
Installationsanleitung: Alter Treiber madwifi
Ein Terminal der Wahl
öffnen und dann die folgenden Befehle
ausführen (kopieren & einfügen
genügt IMHO):
(1)
su
root
su root
(2) neueste Pakete übers Internet updaten und installieren:
Beachte:
Wichtig ist, dass
man die Kernel-Sources für den
aktuell
verwendeten Kernel aufspielt. Des Weiteren braucht man das
wireless-tools Paket.
Bei anderen Distros muss dies mit anderen Befehlen, wie apt-get oder
yum ausgeführt werden. Zu installierende Pakete sind die
Folgenden: #
# kernel-source libiw
wireless-tools kedit
# Für Mandriva:
urpmi.update
-a # Dies
ist das Update der rpm-Datenbank kann auch ausgelassen werden
urpmi kernel-source-2.6-`uname -r`
urpmi libiw wireless-tools kedit # Installation der rpm-Pakete
cvs, libiw und
wireless-tools
# Für debian:
aptitude install kernel-package fakeroot libc6-dev gcc debianutils make
libncurses5-dev wireless-tools linux-headers
(3)
madwifi-Treiber
installieren (allerneueste cvs-Version, dies funktioniert
auch
als
Update des Treibers):
cd /usr/src
wget http://snapshots.madwifi.org/madwifi-old-current.tar.gzgunzipmadwifi-old-current.tar.gz
tar xfvmadwifi-old-current.tar
mv madwifi-old-r* madwifi # wird später für wpa_supplicant gebraucht !!!
cd madwifi
make clean
make
make install
depmod -a
modprobe ath_pci
# Nur für Mandriva 2006: (das depmod -a und modprobe ath_pci funktioniert bei mandriva nur mit einem weiteren Zwischenschritt!)
# cd /lib/modules/
# mc
Nur für Mandriva 2006: Nun müssen die Treiber noch im mc kopiert werden. Dazu muss links im mc nun das Verzeichnis /lib/modules/"aktuelle Kernelversion+ custom" /net aufgesucht werden und auf der rechten Seite dann lib/modules/"aktuelle Kernelversion"/kernel/net. Wie auf diesem Bild:

Nun müssen alle Module von Links nach rechts kopiert werden. Dazu sollte man die linke Seite auswählen (Taste zum auswählen: Tab oder mit der Maus), dann Strg und * (Sternchen) gleichzeitig drücken (um alles auszuwählen) und dann F5 (zum kopieren) drücken. Dann kann man mit F10 den mc verlassen und:
depmod -a
modprobe ath_pci
ausführen. Dann sind die Treiber installiert und geladen.
(4)
Nun muss
noch /etc/sysconfig/network-scripts/ifcfg-ath0
geschaffen
werden:
Dies ist die
Einstellung
für DHCP, für eine feste IP müssen die mit #
auskommentierten Werte der Netzwerkkonfiguration angepasst werden.
Auch die
WIRELESS_RATE muss
an die verfügbare Bandbreite angepasst
werden.
# nur für mandriva!!! für
debian siehe unten (7)
echo "
STARTMODE=hotplug
DEVICE=ath0
BOOTPROTO=dhcp
# BOOTPROTO=static
# IPADDR=192.168.0.22
# NETWORK=192.168.0.0
NETMASK=255.255.255.0
ONBOOT=yes
WIRELESS=yes
WIRELESS_MODE=Managed
WIRELESS_ESSID=any
WIRELESS_RATE=54M
WIRELESS_IWPRIV=mode 3
MII_NOT_SUPPORTED=yes
" > /etc/sysconfig/network-scripts/ifcfg-ath0
chmod
755
/etc/sysconfig/network-scripts/ifcfg-ath0
Falls
letzteres nicht funktionieren sollte müssen Sie die Daten von
Hand
zB in kedit eingeben und unter
/etc/sysconfig/network-scripts/ifcfg-ath0 abspeichern.
echo "alias ath0 ath_pci" >> /etc/modules
# für mandriva zur Sicherheit auch noch:
echo "alias ath0 ath_pci" >> /etc/modules.conf #
modules-Dateien
anpassen
echo "alias ath0
ath_pci" >>
/etc/modprobe.conf
Dies war
die
madwifi-Installation, nach einem Reboot sollte dieser funktionieren.
(5) wpa_supplicant installieren:
Leider
funktioniert Mandrivas
rpm-Version von wpa_supplicant nicht mit diesem (kompilierten) Treiber
(da der
madwifi_ng-Treiber nicht stabil ist, wurde wpa_supplicant gar nicht
für madwifi vorkompiliert). Diese Mandriva-rpm-Version ist nur noch
für NDISWrapper und wlan_ng
kompiliert. Die debian-Version funktioniert leider auch nicht mit
dem kompilierten Treiber.
#################################################################################
# #
# Um die Grundversion von wpa_supplicant runterzuladen : #
# #
cd /usr/src
wget http://hostap.epitest.fi/releases/wpa_supplicant-0.4.8.tar.gz
tar -xzf wpa_supplicant-0.4.8.tar.gz
mv wpa_supplicant-0.4.8 wpa_supplicant
# #
# Dies muss unter Umständen an die neueste Versionsnummer angepasst werden #
# Nachzusehen unter: http://hostap.epitest.fi/wpa_supplicant/ #
# (update: es gibt zwar neuere Versionen, doch nur diese funktioniert mit dem #
# alten, stabilen madwifi Treiber!!! #
#################################################################################
# noch schnell die .config Datei für unsere Wünsche (Madwifi-Treiber) angepasst:
cd wpa_supplicant
echo "CONFIG_DRIVER_MADWIFI=y\CONFIG_WIRELESS_EXTENSION=y" > .config
mc
# Enter drücken und im 'Makefile' (markieren und F8 drücken)
# noch in Zeile 10 (ungefähr) folgende Zeile editieren:
#
CFLAGS += -I../driver/modules -I../utils -I../hostap
# Diese muss so umgeändert werden:
CFLAGS += -I../driver/modules -I../utils -I../madwifi
# Dann den mc mit F10 verlassen und die Installation durchführen:
make clean
make
# Die kompilierten Befehle ins richtige Verzeichns kopieren:
# Mandriva: #
cp -f wpa_cli /sbin/wpa_cli
cp -f wpa_passphrase /sbin/wpa_passphrase
cp -f wpa_supplicant /sbin/wpa_supplicant
# debian
cp -f wpa_cli /usr/sbin/wpa_cli
cp -f wpa_passphrase /usr/sbin/wpa_passphrase
cp -f wpa_supplicant /usr/sbin/wpa_supplicant
#########################################################################
# #
# Nun muss noch die Konfigurationsdatei wpa_supplicant.conf mit der #
# WPA-PSK Einstellung erzeugt werden: #
# #
# Die SSID und die Passphrase muss noch entsprechend den Einstellungen #
# im AP/Router angepasst werden !!! #
# Alternativ kann man hier auch eine angepasste wpa_supplicant.conf #
# runterladen, in der nur noch ganz unten SSID und Passphrase #
# eingetragen werden müssen: #
# wget http://www.rizzux.org/wpa_supplicant.conf #
kedit /etc/wpa_supplicant.conf&
# #
# Dann muss /etc/wpa_supplicant.conf ungefähr so aussehen: #
# einfach reinkopieren! #
network={
ssid="HierSSIDrein"
proto=WPA
key_mgmt=WPA-PSK
pairwise=CCMP TKIP
group=CCMP TKIP WEP104 WEP40
psk="Hier die Passphrase rein"
}
# Damit auch nur root die Passphrase lesen kann...;) : #
chmod 700 /etc/wpa_supplicant.conf
# um nun den wpa_supplicant zunächst im Debug-Modus laufen zu lassen: #
ifconfig ath0 up
wpa_supplicant -dd -c/etc/wpa_supplicant.conf -iath0
# In der Ausgabe kann man nun IMHO den 4-way Handshake von WPA-PSK betrachten #
# oder ungefähr zu sehen wo es scheitert... #
# #
# Die letzten Zeilen müssen dann so aussehen: #
# #
# WPA: Key negotiation completed with 00:0d:88:xx:xx:xx #
# Cancelling authentication timeout #
# Zum Test der Verbindung (zB): ping 192.168.0.1 (Router/AP IP) #
# Fertig! #
# #
#################################################################################
# Den wpa_supplicant Befehl kann man dann mit Ctrl-C abbrechen
# Nun kann man den wpa_supplicant als Dämon starten...IMHO
ifconfig eth0 down
ifconfig ath0 up
wpa_supplicant -Bw -d -c/etc/wpa_supplicant.conf -iath0
ifconfig ath0
# dann sollte die Routing-Tabelle so aussehen
[root@drz drz]# route -n
Kernel IP Routentabelle
Ziel Router Genmask Flags Metric Ref Use Iface
192.168.0.0 0.0.0.0 255.255.255.0 U 0 0 0 ath0
127.0.0.0 0.0.0.0 255.0.0.0 U 0 0 0 lo
0.0.0.0 192.168.0.1 0.0.0.0 UG 0 0 0 ath0
# falls nicht:
route add default gw 192.168.0.1
# Wenn alles gut gegangen ist, muss die Karte nach einem Neustart funktionieren...
# (zumindest unter mandriva ;) für debian noch unten die unter (7) aufgeführten Schritte durchführen
Wenn bei der
Kompilation
der Treiber was schief läuft, den ersten Fehler in der
Kommandozeile
suchen und die
READMEs in den Verzeichnissen
/usr/src/madwifi bzw.
/usr/src/wpa_supplicant lesen.
Oder: http://madwifi.sourceforge.net/
bzw. http://madwifi.org
Hilfreich
sind auch folgende
Befehle:
man iwconfig
man iwlist
(6)
Troubleshooting
Zunächst
einmal kann
man
den Status der Netzwerkadapter mit dem Befehl ifconfig
überprüfen.
[root@drz drz]#
ifconfig
ath0
Protokoll:Ethernet Hardware
Adresse 00:0d:88:XX:XX:XX
inet
Adresse:192.168.0.22 Bcast:192.168.0.255
Maske:255.255.255.0
inet6 Adresse:
XX:XX:XX:XX:XX:XX Gültigkeitsbereich:Verbindung
UP BROADCAST
RUNNING MULTICAST
MTU:1500 Metric:1
RX
packets:104220 errors:194071 dropped:0 overruns:0 frame:194071
TX packets:41243
errors:8 dropped:0 overruns:0 carrier:0
Kollisionen:0
Sendewarteschlangenlänge:199
RX
bytes:10630831 (10.1 Mb) TX bytes:20521718 (19.5 Mb)
Interrupt:9
Speicher:d9b3d000-d9b4d000
...
Ab und zu
ist komischerweise
das
default Gateway verschwunden.
ifconfig eth0 down
ifconfig ath0 up
ifup ath0
route add default gw 192.168.0.1
route -v für diese
Konfiguration folgendes Ergebnis zeigen:route -v
Kernel IP Routentabelle
Ziel Router Genmask Flags Metric Ref Use Iface
192.168.0.0 * 255.255.255.0 U 0 0 0 ath0
127.0.0.0 * 255.0.0.0 U 0 0 0 lo
default 192.168.0.1 0.0.0.0 UG 0 0 0 ath0
Möglicherweise
läuft die
Firewall auch noch und blockt alles. Am besten abschalten ->
für
Mandrake:
service shorewall stop
shorewall clear
# Die Firewall wieder aktivieren mit dem folgenden Befehl
service shorewall restart
(7) Autostart-Skript: um nach dem Booten den Link zum Router/AP aufzubauen
Mandriva:
echo "
ifconfig eth0 down
ifconfig ath0 up
ifup ath0
wpa_supplicant -Bw -d -c/etc/wpa_supplicant.conf -iath0
route add default gw 192.168.0.1" >> /etc/rc.d/rc.local
Debian:
# IP-Einstellungen in /etc/network/interfaces
# einfach zusätzlich eingeben:
auto ath0
iface ath0 static
address 192.168.0.10
network 192.168.0.0
netmask 255.255.255.0
wpa-driver madwifi
wpa-conf /etc/wpa_supplicant.conf
# zur Sicherheit habe ich in /etc/init.d/wpasupplicant noch dies durchgeführt:
Bei den case Optionen start + restart in die zeile vor dem Komando echo
"done", die Befehle zum setzen der IP Adresse und der defaultroute
einfügen (die ang. IP Adressen dienen nur als Beispiel!):
ifconfig ath0 192.168.0.65 netmask 255.255.255.0 up
route add default gw 192.168.0.1
# wpa_psk-autostart Einstellungen
echo '
ENABLED=1
OPTIONS="-Bw -D madwifi -i ath0 -c /etc/wpa_supplicant.conf" ' > /etc/default/wpasupplicant
/etc/init.d/wpasupplicant start
# Weiterhin muss diese Datei unter /etc/network/if-pre-up.d/wpasupplicant gespeichert werden
(8) instabiler wpa_supplicant
#################################################################################
# Ab hier wird die allerneueste Version drüberinstalliert (möglw. unstabil) #
# Für die weitergehende Konfiguration beim nächsten Strich weitermachen. #
# #
# Bitte zuerst den stabilen Treiber versuchen!!! #
wget http://hostap.epitest.fi/cgi-bin/viewcvs.cgi/hostap/hostap.tar.gz?tarball=1
wget http://hostap.epitest.fi/cgi-bin/viewcvs.cgi/hostap/hostapd/hostapd.tar.gz?tarball=1
mv -f hostap.tar.gz?tarball=1 hostap.tar.gz
mv -f hostapd.tar.gz?tarball=1 hostapd.tar.gz
tar xzf hostap.tar.gz
tar xzf hostapd.tar.gz
cd ..
cp -u -r -f src/hostap/wpa_supplicant src/
cd src
# (Etwas kompliziert, aber funktioniert;) #
# Enter drücken -> Fertig #
#################################################################################
Linux
Linux
Der Vorteil beim NDISWrapper-Windows-Treiber ist, dass sich mit jeder Karte die WPA-PSK-Verschlüsselung verwenden lässt.
Linux
Anleitung zur
Installation der DWL-122 unter Mandriva mit WEP 128Bit und
WLAN_NG
Treiber
Für andere
Distros
(also
zur Installation der Treiber selber, dies wird
hier nicht
erklärt, ist
aber in
den Links gut dokumentiert) sollte
man diese Tutorials konsultieren:
ftp://ftp.linux-wlan.org/pub/linux-wlan-ng/README
ftp://ftp.linux-wlan.org/pub/linux-wlan-ng/FAQ
http://www.linux-club.de/viewtopic.php?t=1356
http://www.linux-club.de/viewtopic.php?t=4384
http://www.fuw.edu.pl/~pliszka/hints/prism2.html
Für den prism2_usb Treiber gibt es leider keine WPA-PSK Verschlüsselung! Verwenden Sie dann ndiswrapper um den Windows-Treiber zu laden und dadurch wpa_supplicant (als rpm) nutzen zu können.
Anleitung über das Mandriva-Kontrollzentrum (Den Computer konfigurieren):
(Die manuelle Konfiguration ist weiter unten zu finden) Vielen Dank für die Screenshots an VLXter aus dem mandrivauser.de Forum!!!
1. Zunächst den WLAN-USB-Stick einstecken.
2. Im Kontrollzentrum Netzwerk & Internet und dann eine Netzwerkschnittstelle erstellen auswählen, dann erscheint dieser Dialog:

3. wlan0 auswählen:

4. Parameter der Verbindung einstellen:

Im obigen Bild ist die im Access Point bzw. Router festgelegte SSID einzugeben. Des weiteren kann hier bereits die eventuell bereits im Access Point bzw. Router festgelegte Verschlüsselungsmethode und der dazugehörige Schlüssel eingegeben werden. Bei WEP ist darauf zu achten, dass die Keys in Hexadezimal einzutragen sind (Buchstaben a-h und Zahlen 0-9), wobei nach zwei Stellen immer ein Doppelpunkt zu folgen hat. Beispiel: 01:02:03:04:05:06:07:08:09:0a:0b:0c:0d
5. DHCP oder manuelle Konfiguration (feste IP-Adresse) auswählen:

Oben ist die Konfiguration für DHCP ausgewählt. Für eine feste Konfiguration der IP-Adresse -> Manuelle Konfiguration auswählen und im folgenden Dialog die IP-Adressen wie in den Netzwerkeinstellungen beschrieben eingeben. Dann wie folgt weiter verfahren.
6. Optionen der Verbindung einstellen:

Im obigen Bild braucht man nicht unbedingt etwas verändern.
7. Optional: Rechnernamen eingeben:

Im obigen Bild braucht man nicht unbedingt etwas eingeben.
8. Optional: Zeroconf Rechnernamen eingeben:


10. Konfiguration überprüfen:

Im obigen Bild ist dann der Wireless-Netzwerküberblick des Kontrollzentrums unter Netzwerk&Internet und Wireless-Verbindung zu sehen. Der Betriebsmodus ad-hoc ist dabei eine Verbindung zwischen zwei Wireless-LAN-Karten ohne Access Point bzw. Router. Wo hingegen der Modus Master auf einen Access Point bzw. Router hindeutet.
Hier kann man sich mit dem eigenen Router verbinden. Zu erkennen an der eigenen SSID, die man im Access Point/Router individuell festlegen sollte.
Falls eine Verschlüsselung konfiguriert wurde ist diese einzutragen, indem man auf seine eigene SSID klickt und dann auf Konfigurieren. Dann erscheint ein weiterer Dialog, indem man die Verschlüsselungs-Keys eingeben kann. Bei WEP ist darauf zu achten, dass die Keys in Hexadezimal einzutragen sind (Buchstaben a-h und Zahlen 0-9), wobei nach zwei Stellen immer ein Doppelpunkt zu folgen hat. Beispiel: 01:02:03:04:05:06:07:08:09:0a:0b:0c:0d
Dann sollte die Verbindung funktionieren.
Manuelle Konfiguration:
1.
Shell aufmachen und
su root
2.
USB
Adapter einfach
einstecken
Unter
Mandriva wird nun der Prism2_usb Treiber automagisch geladen.
Dies
kann
man kontrollieren, indem man diesen Befehl ausführt:
lsmod | grep -i prism
3.
modprobe.conf editieren
und:
alias wlan0 prism2_USB
einfügen
4.
Wlan.conf Dateien anpassen
kedit /etc/wlan/wlan.conf
irgendwo
weit unten die SSID
an den AP-Wert anpassen, zB:
SSID_wlan0="900AP"
kedit /etc/wlan/wlancfg-DEFAULT
(Möglicherweise
muss man
diese Werte anpassen: Zur Sicherheit sollte man
dieselbe
Datei mal als
/etc/elan/wlancfg-<Deine-SSID> anlegen.
Diese
Werte müssen geändert werden:
# [Dis/En]able WEP. Settings only matter if PrivacyInvoked is true
lnxreq_hostWEPEncrypt=false # true|false
lnxreq_hostWEPDecrypt=false # true|false
dot11PrivacyInvoked=true # true|false
dot11WEPDefaultKeyID=0 # 0|1|2|3
dot11ExcludeUnencrypted=false # true|false, in AP this means WEP is required.
...
und
auch
diese Werte anpassen:
Hier
einfach die Keys eintragen mit dem Doppelpunkt hinter jeweils zwei
Stellen
...
# or set them explicitly. Set genstr or keys, not both.
dot11WEPDefaultKey0=01:02:03:04:05:06:07:08:09:0a:0b:0c:0d
dot11WEPDefaultKey1=01:02:03:04:05:06:07:08:09:0a:0b:0c:0d
dot11WEPDefaultKey2=01:02:03:04:05:06:07:08:09:0a:0b:0c:0d
dot11WEPDefaultKey3=01:02:03:04:05:06:07:08:09:0a:0b:0c:0d
Abspeichern nicht vergessen :)
# Damit auch nur root die Passphrase lesen kann...;) :
chmod 700 /etc/wpa_supplicant.conf
5.
wieder in der Shell:
service wlan restart
ifconfig eth0 down
ifconfig wlan0 up
ifup wlan0
und
die Verbindung
sollte
stehen.
6.
Hinweis:
Der
Befehl
iwconfig funktioniert wohl nur für die Auslese-Befehle, also
um eine Konfiguration anzuschauen, nicht um eine Konfiguration
festzuschreiben.
Dies
geht
nur mit dem Befehl
wlanctf-ng commands